Das Goldene Visum treibt den inmobilienmarkt in Marbella an

Teilen Pia Arrieta | Okt 27 2015

Die spanische Regierung hat entschieden, die Anforderungen zur Erlangung eines goldenen Visums aufzulockern und versucht auf diese Weise die wohlhabensten Bürger außerhalb der EU anzulocken, damit diese in den spanischen Immobilienmarkt investieren.

Das Goldene Visum treibt den inmobilienmarkt in Marbella an

Mit dem Ziel, die Investitionen in Spanien zu fördern, hat die Regierung vor einigen Jahren beschlossen, jeglicher Person, die dazu bereit ist mindestens 500.000 € in den spanischen Immobilienmarkt zu investieren, eine Aufenthaltserlaubnis anzubieten und den Weg zu einer Staatsbürgerschaft auf langer Frist zu ebnen.

Dafür wird denjenigen ein golgenes Visum ausgestellt, welches das Recht beinhaltet, in jedes Land des Schengener Abkommens der EU für eine Dauer von 90 Tagen alle 180 Tage zu reisen. Die Genehmigungen können alle zwei Jahre erneuert werden.

Erstklassige Immobilien in der Goldene Meile

Nachdem diese Genehmigung im Oktober 2013 veranlasst wurde, haben rund 490 Immobilieninvestoren (hauptsächlich aus Russland, China und dem Mittleren Osten) dieses System genutzt, was zu einer Investitionssumme von circa 790 Millionen Euro in Spanien führte. Viele der erworbenen Luxusimmobilien entsprechen den exklusiven Gegenden von Marbella, wie die Goldene Meile, Puerto Banús, Sierra Blanca und Nueva Andalucía, wo sich ein Zuwachs der Nachfrage im Luxus-Immobiliensektor im letzten Jahr widerpiegelt.

Auch wenn das Programm sehr großen Anspruch fand, so ist im Vergleich zu anderen, ähnlichen Programmen wie im Nachbarland Portugal und in einem Land, das in Bezug auf Immobilieninvestitionen wenig erwähnt wird, Ungarn, eine geringere Zahl an Investoren zu verzeichnen.

Portugal bat das goldene Visum bereits in 2012 an und zog somit seitdem 2.200 Investoren von außerhalb der EU an. Diese Zahlen lagen für Ungarn zu hoch, aber Quellen der Branche bestätigen, dass mehrere tausende Chinesen sich innerhalb weniger Monate eines ähnlichen Systems zu Nutze machten, nach einer starken Verkaufsförderung im letzten Jahr.

Die Regierung Spaniens vertraut darauf, dass diese neue Norm die bürokratischen Vorgänge reduziert und die Option auf das goldene Visum zunimmt, und somit die Menge des Kapitals außerhalb der EU anwächst, die Einfluss auf den spanischen Immobilienmarkt hat.

Aufenthaltserlaubnisse für 5 Jahre

Die wichtigsten Veränderungen betreffen die Aufenthaltserlaubnis, die nun eine Gültigkeit von fünf statt zwei Jahren hat und das Recht beinhaltet, in Spanien arbeiten zu dürfen. Ehepartner, Kinder, Eltern des Antragstellers und jene, die von ihm finanziell abhängig sind, werden dabei ebenfalls abgedeckt.

Bis dato mussten diejenigen, die sich bereits im Land aufhielten, das Land verlassen, um das goldene Visum zu beantragen, sowie diejenigen, die den Wunsch hatten, es zu erneuern. Das ist nun nicht mehr der Fall, da die Anträge und Erneuerungen in Spanien selbst vollzogen werden können. Außerdem wurde die Anforderung gestrichen, die besagt, der Antragsteller müsse das Land wenigstens einmal im Vorjahr besucht haben.

Neben mit der Neuigkeit, dass die Nachfrage nach Luxusimmobilien seitens der Bürger aus der EU zunimmt, wird davon ausgegangen, dass die Nachfrage nach einem hochwertigem Zuhause in den nächsten Monaten steigen wird.

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